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Die Bengal-Katze ist eine Rasse der Hauskatze, in der das äusserliche Erscheinungsbild einer Wildkatze mit dem liebevollen und anhänglichen Wesen der Hauskatze verbunden ist.
Diese Rasse, die auch unter dem Namen Leopardette im deutschsprachigen Raum bekannt ist, entstand aus einer Kreuzung von Bengalkatze (Asiatische Leopardenkatze) mit einer kurzhaarigen Hauskatze.
Wesen
Die heutige Bengalkatze wird ausschliesslich reinerbig gezüchtet, das heisst es darf nur Bengal mit Bengal verpaart werden. Natürlich wurden bei der Entstehung der Rasse andere Rassen wie Ägyptische Mau, Abessinier, getupfte Orientalisch Kurzhaar und American Shorthair eingepaart und so entstand das einzigartige Wesen der Bengal. Bengalen sind bis ins hohe Alter extrem verspielt und aktiv, ihr fast unglaublicher Tatendrang, ihre Intelligenz und Ausdauer und ihre für Katzen schier unglaubliche Anhänglichkeit machen sie zur wahren Familienkatze! Sie unterhält sich sehr gerne mit ihren Menschen, sei dies nun mit fast aufdringlichem schmusen und schnurren oder auch stimmlich. Die Stimme bzw. Laute der Bengal sind schier unbeschreiblich, Töne wie bei einer normalen Hauskatze sind so gut wie nie zu hören! Bengalen haben eine enorme Sprunggewalt und sehr viele lieben das Wasser, beides ist ein Erbe ihres wilden Verwandten der Bengalkatze.
Farben
Die einzige derzeit (Stand August 2006) allgemein anerkannte Grund-Farbe ist schwarz. Dabei muss man beachten, dass „schwarz“ bei den Katzen ganz verschieden Namen tragen kann. Im Falle der Bengal: brown, seal und snow. Dies hängt damit zusammen, dass die Bengal mit verschiedenen Pointzeichnungen daherkommen kann, die von unterschiedlichen Rassen stammen: sepia von den Burmesen, mink von den Tonkanesen und lynx oder snow von den Siam. Bei der TICA sind auch jeweils die silbernen Farbschläge anerkannt.
Fellzeichnungen
Bei den Zeichnungen (Tabby) gibt es nur zwei Grundmuster: marbled und spotted. Genetisch gesehen ist marbled das von der Hauskatze bekannte gestromt (classic oder blotched). Spotted kommt in verschiedenen Ausprägungen vor, mit Tupfen, was spotted ja eigentlich bedeutet, oder mit Ringen, was dann als rosetted bezeichnet wird. Eine Streifenzeichnung wie bei der getigerten (mackerel) Hauskatze ist zumindest unerwünscht, wenn es auf Ausstellungen nicht gar zur Disqualifizierung führt.
Quelle: Wikipedia, die freie Enzyklopädie - Bengal-Katze
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