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Freizeitreiten und Freizeitreiter sind einerseits Sammelbegriffe für das Reiten in der freien Natur (als Gegenpol zum Dressur- oder Springreiten), andererseits bezeichnet Freizeitreiten eine ganz spezifische Haltung dem Pferd gegenüber und einen entsprechenden Umgang mit dem Pferd.
Werthaltung
Charakteristisch für das Freizeitreiten ist der Anspruch der Reiter, pferdegerecht zu reiten und die Pferde artgerecht zu halten und zu versorgen.
Reiten wird als Freizeitbeschäftigung betrachtet, die nicht nur dem Menschen gefallen, sondern auch dem Pferd gerecht werden soll. Die Beziehung zwischen Mensch und Pferd, und die Achtung der Natur haben dabei eine besondere Bedeutung.
Turniere und Erfolge sind eher unwichtig. Es gibt aber durchaus Freizeitreiter die hohe Leistungen erbringen z.B. beim Distanzreiten, Tölt-Turnier mit Islandpferde, Westernturnier, extremen Wanderritten, in der Freiheitsdressur oder in der Zucht.
Reitstil
Freizeitreiten vereinigt unter obiger Haltung unterschiedliche Reitweisen. Starke Einflüsse kommen aus dem Westernreiten, der Islandpferdereiterei, der iberischen Reitweise und dem Leichten Reiten (Ursula Bruns), die meist in angepasster Kombination und Spielarten, selten in Reinkultur, angewandt werden. Der Ausbildungsstand ist sowohl bei Reitern als auch bei den Pferden von "exzellent gymnastiziert" bis "einfach draufsitzen" höchst unterschiedlich. Freizeitpferde werden in der Regel im Gelände geritten (Wanderreiten). Einen wichtigen Stellenwert nehmen die Beschäftigung mit dem Pferd und die Bodenarbeit ein.
Pferdehaltung
Freizeitpferde werden möglichst artgerecht – robust in der Herde, im Offenstall, oder zumindest mit viel Auslauf auf der Weide – gehalten und wenn möglich täglich im Gelände bewegt.
Quelle: Wikipedia, die freie Enzyklopädie - Freizeitreiten
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