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Der Axolotl ist kein Fisch, sondern ein ausschliesslich im Wasser lebendes Amphibium; ursprünglich stammt er aus Mexiko und ist in der Natur vom Aussterben bedroht. Axolotl leben im Kaltwasser bei optimal 12 bis 20 Grad – über 21 Grad wird es über längere Zeit tödlich, das Becken muss also gekühlt oder kühl gestellt werden. Da sie über 30 cm lang werden und vor allem Bodenfläche brauchen, sind in einem Standard-Aquarienbecken mit 180 l maximal 2 bis 3 Tiere möglich; jedes Tier braucht mindestens eine Höhle. Gefüttert wird mit Regenwürmern, Fischfleisch von Süsswasserfischen und speziellen Axolotl-Pellets, denn Axolotl sind rein carnivor. Ein gesunder Axolotl kann über 16 Jahre alt werden. [Quelle Tierinserat Nr. 331040 und 349573]

Axolotl in Aquatile Amphibien

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Relevanz

Einige wichtige Punkte zur Axolotl-Haltung:

Was sind Axolotl?
Der Axolotl ist kein Fisch, sondern ein ausschliesslich im Wasser lebendes Amphibium.

Woher kommen Axolotl?
Ursprünglich kommen die skurrilen Tierchen aus Mexiko. Die Axolotl sind in der Natur vom Aussterben bedroht.

Was für Wasser brauchen die Axolotl?
pH 7 - 7.5
GH 6 - 16
Nitrit 0
Nitrat 0

Wie sieht es mit der Temperatur des Wassers aus?
Axolotl leben im Kaltwasser: Optimal sind 12 bis 20 Grad, Temperaturen über 21 Grad sind über längere Zeit tödlich. Das Aquarienbecken muss deshalb gekühlt werden oder an einem kalten Ort (Keller) stehen.

Wie gross muss ein Axolotl-Becken sein?
Axolotl bewegen sich fast immer auf dem Bodengrund und schwimmen selten, brauchen also vor allem Bodenfläche. In einem Standard-Aquarienbecken mit 180 l sind maximal 2 bis 3 Tiere möglich, da sie über 30 cm lang werden.

Wie richte ich ein Axolotl-Becken ein?
Bodengrund: Am besten Axogravel, auch Sand und Naturkies mit abgerundeten Kanten und Körnung bis max. 3 mm. Kein gefärbter Kies oder Sand – Axolotl nehmen beim Fressen Bodengrund auf, und aus der Ummantelung können sich giftige Stoffe lösen.
Pflanzen: Auch ein Axolotl-Becken soll bepflanzt sein; da viele Aquarienpflanzen kaltes Wasser nicht mögen, eignen sich Zimmerpflanzen wie Bergpalme, Einblatt oder Efeutute.
Höhlen: Axolotl sind Lauerjäger und brauchen eine Höhle zum Verstecken. Pro Lotl sollte mindestens eine Höhle vorhanden sein.

Was darf auf keinen Fall in einem Axolotl-Aquarienbecken sein?
Wasseraufbereiter, Starterbakterien und jegliche Art von Düngern. Wurzeln sind ebenfalls ein No-Go.

Welche Tiere kann ich mit Axolotl vergesellschaften?
Axolotl sind Opportunisten und fressen, was vors Maul kommt – alle unten aufgelisteten Tiere sind also auch Lebendfutter. Die meisten Fische passen wegen Wasserwerten oder Temperatur nicht dazu, und Welse oder Barsche können Axolotl an Schleimhaut und Kiemenfäden verletzen. Nur folgende Tiere sollten vergesellschaftet werden (Achtung: nur aus BD-freiem Bestand!):

• Posthornschnecken, Blasenschnecken und Apfelschnecken
• Endler Guppys
• Kardinalfisch
• Zebrabärblinge

Wie alt wird ein Axolotl?
Ein gesunder Axolotl kann bei guter Haltung über 16 Jahre alt werden.

Wie füttere ich meinen Axolotl?
Mit Regenwürmern, Fischfleisch von Süsswasserfischen sowie speziellen Axolotl-Pellets, etwa von Aquaterratec. Pellets von JBL sind nicht empfehlenswert, da sie zu viele pflanzliche Stoffe enthalten und Axolotl rein carnivor sind.

Der Chytridpilz «Froschpilz»
Der Tröpfchen-Pilz BD (Batrachochytrium dendrobatidis) ist weltweit für massenhaftes Amphibiensterben verantwortlich; auch Axolotl können daran erkranken und sterben. Hygiene steht deshalb an erster Stelle, denn der Pilz wird über fast alles übertragen: Pflanzen, Tiere, Wasser, Gegenstände und Haut.



[Quelle Tierinserat Nr. 331040 und 349573]