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Der Kleintiermarkt von «Tier-Inserate» umfasst Nager, Kaninchen und weitere Heim- und Kleintiere sowie Betreuungsangebote – auch als GRATIS Angebote & Gesuche. Als Kleintiere gelten kleine Haus- und Heimtiere, die nicht als wirtschaftliche Nutztiere, sondern als Gefährten gehalten werden. Die Nagetiere (Rodentia) stellen mit über 2200 Arten rund 42 % aller Säugetierspezies und sind überwiegend Pflanzenfresser. Als Heimtiere gehalten werden unter anderem Meerschweinchen, Hamster, Mäuse, Degus und Chinchillas – nachtaktive Arten oder solche mit grossem Auslaufbedarf sind dafür nur bedingt geeignet.
Weiterführende Infos:
- Auffangstation und Ferienbetreuung für Kleintiere
- www.blv.admin.ch - Broschüren zur tiergerechten Haltung von Nagern und Kaninchen
Kleintiermarkt, Nagerwelt
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Mit dem Begriff Kleintiere werden heute diejenigen kleinen Haus- und Heimtiere bezeichnet, welche vom Menschen nicht als wirtschaftliche Nutztiere gehalten werden, sondern als Gefährten in das tägliche Leben einbezogen sind.
Dazu gehören Haushunde, Hauskatzen und Hauskaninchen, die domestizierten Formen vieler Nager wie Meerschweinchen, Mäuse, Ratten und Hamster sowie domestizierte Vogelarten, Reptilien und teils auch Fische. Ihre Lebensgewohnheiten und Haltungsanforderungen unterscheiden sich teilweise grundlegend.
Die Bezeichnung Kleintiere veränderte sich infolge der Kriegsverhältnisse. Vor allem Hund und Katze dienten in vielen Familien als Ersatz für Schlachtvieh und damit als Lebensmittel. Damit retteten sie zahlreichen Menschen das Leben.
Nagetiere
Die Nagetiere (Rodentia) sind eine Ordnung der Säugetiere (Mammalia). Mit über 2200 rezenten Arten stellen sie rund 42 % aller Säugetierspezies und sind somit die bei weitem artenreichste Ordnung dieser Gruppe.
Nur sehr wenige Nagetiere sind als Kulturfolger oder Heimtiere verbreitet, doch prägen sie das Bild der gesamten Gruppe. Viele Arten sind hingegen kaum erforscht und haben ein sehr eingeschränktes Verbreitungsgebiet.
Nagetier Körperbau
Die Mehrzahl der Nagetiere ist kurzbeinig, vierfüssig und in der Grösse mit Mäusen oder Ratten vergleichbar. Wichtigstes gemeinsames Merkmal sind die zwei vergrösserten, dauerwachsenden Nagezähne in Ober- und Unterkiefer, die nur aussen von Schmelz umgeben sind.
Nagetier Verbreitung
Nagetiere haben eine nahezu weltweite Verbreitung erreicht, sie fehlten ursprünglich lediglich in der Antarktis und auf abgelegenen ozeanischen Inseln – etwa Neuseeland und den meisten pazifischen Inseln.
Neben den Fledertieren sind Nagetiere das einzige Taxon der Plazentatiere, das Australien ohne menschliches Zutun besiedelt hat – in Gestalt einiger Altweltmäuse (Murinae). Die Meere haben sie dagegen nicht erschlossen.
Als Kulturfolger haben einige Arten wie die Hausmaus, die Hausratte, die Wanderratte und die Pazifische Ratte eine weltweite Verbreitung erreicht, darum sind Nagetiere heute faktisch überall zu finden, wo es Menschen gibt.
Nagetier Lebensweise
Die meisten Nagetiere sind nacht- oder dämmerungsaktiv, viele sind jedoch auch tagsüber anzutreffen. Sie leben einzeln oder in Gruppen, die im Fall der Nacktmulle (Heterocephalus glaber) mehr als 100 Tiere umfassen können.
Nagetiere und Hasenartige haben eine besondere Anpassung an die pflanzliche Ernährung entwickelt, die Caecotrophie, bei der Nahrung durch Aufnehmen bestimmter Formen des Kots zweimal den Verdauungstrakt durchläuft.
Nagetier Ernährung
Nagetiere sind überwiegend, aber nicht ausschliesslich Pflanzenfresser: Je nach Art, Lebensraum und Jahreszeit fressen sie Gräser, Blätter, Früchte, Samen und Nüsse, aber auch Zweige, Rinde, Wurzeln und Knollen. Als Hauptgrund für ihren evolutiven Erfolg gilt, dass sie Herbivorie mit geringer Körpergrösse verbinden – andere pflanzenfressende Säuger sind deutlich grösser.
Nagetiere als Heimtiere
Zahlreiche Nagetiere werden als Heimtiere gehalten – aus Freude und Zuneigung, nicht für einen wirtschaftlichen Nutzen; dafür sprechen die geringe Körpergrösse und die niedrigen Haltungskosten. Etliche Arten sind wegen ihrer nachtaktiven Lebensweise und ihrer Abneigung gegen Berührungen jedoch nur bedingt geeignet, und bei Arten, die in grossen Gruppen leben oder viel Auslauf brauchen, ist eine artgerechte Haltung kaum realisierbar.
Zu den Arten, die als Heimtiere gehalten werden, zählen unter anderem Hausmeerschweinchen, Gold-, Zwerg- und andere Hamster, Haus-, Renn-, Spring- und andere Mäuse, Wanderratten, Degus, Chinchillas, Gleit-, Streifen- und andere Hörnchen, mehrere Bilcharten und andere mehr.
Quelle: Wikipedia, die freie Enzyklopädie - Kleintiere und Nagetiere
Nager und Kaninchen tiergerecht halten | Eine tierfreundliche Haltung von Nagern und Kaninchen erfordert grosse und reichhaltig eingerichtete Gehege. Wie das aussehen könnte, zeigen die Broschüren von BLV und STS (Schweizer Tierschutz).
www.blv.admin.ch - Broschüren, Flyer & Berichte | Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV)