Wir verkaufen unseren Connemara Wallach, 6-jährig (im Juni 7), Stockmass 1.40m, in der speziellen Fellfarbe Perlino.
Tullo wurde direkt vom Züchter aus Irland in die Schweiz importiert, bevor er im April 2024 zu uns kam. Er wurde schonend eingeritten und kennt Sattel, Zaum (gebisslos) und kann alle Gangarten. Der Connemara Wallach hört sehr gut auf die Stimme, auch beim Reiten. Er geht ohne Probleme in den Hänger und ist generell sehr unerschrocken. Er ist ein sehr gemütlicher und nimmt es gerne ruhig. Tullo wird zur Zeit im Offenstall gehalten, was sehr gut klappt und ihm gefällt. Er ist sehr lieb und hat einen ganz ruhigen Charakter. Besonders zu Kindern ist er sehr fein und vorsichtig.
Seit Dezember letzten Jahres zeigt der Connemara Wallach leider ein sehr auffälliges Verhalten beim Reiten, Longieren und Spazieren. Er hält seinen Kopf in einer unnatürlichen Schieflage (Kopf nach links gekippt). Dieses Verhalten hat er kurz nachdem wir ihn zu uns geholt haben (im April 2024) an der Longe einmal gezeigt, aber danach kam es nie wieder zurück. Dann war bis Dezember 2025 Ruhe und wir konnten alles mit ihm machen, bis es plötzlich und ohne Grund wieder auftauchte und dieses Mal auch nicht mehr wegging. Es wurde nichts geändert, der Wallach hatte keinen schweren Unfall oder sonst etwas, auf was das Verhalten zurückzuführen wäre. Er hatte einzig im Oktober eine Anschoppungs-Kolik, von der er sich aber wieder vollständig und gut erholt hat.
Hinzukommt, dass er von Anfang an beim Abwärtsgehen sehr langsam gelaufen ist und er im Gelände immer nur den weichen Boden, also am Wegrand, gehen möchte. Der Connemara Wallach ist vorne beschlagen und hinten barhuf.
Wir haben die Zähne kontrolliert, den Chiropraktiker geholt, in tierärztlich untersuchen lassen und nun versuchen wir es mit Osteopathie. Tierarzt, Chiropraktiker und Osteopathin sind sich alle einig, dass einige Halswirbel verschoben sind. Ebenfalls scheint er sein Becken nicht korrekt abrollen zu können und seine Schultern sollen wohl sehr eng gestellt sein, was dazu führt, dass er beim Gehen nicht gut abfedern kann.
Im Stall wirkt der Connemara Wallach soweit ganz zufrieden und spielt und tobt auch noch gerne mit seinen Kameraden herum. Da hat er dieses Verhalten auch nur ganz ganz selten gezeigt. Wir könnten uns daher auch gut vorstellen, dass er irgendwo als Beistellpferd ideal platziert wäre.
Da wir bereits ein Beistell-Pony bei uns aufgenommen haben, können wir leider ein zweites, nicht zuletzt wegen zu wenig Platz, nicht behalten. Aus diesem Grund suchen wir für Tullo einen geeigneten Platz, bei welchem er das Leben leben kann, was seine Gesundheit zulässt. Der Connemara Wallach ist noch sehr jung und vielleicht besteht noch Hoffnung auf eine Heilung mit dem richtigen Menschen an seiner Seite.
Aus den oben genannten Gründen ist der Verkaufspreis sicherlich tief angesetzt und es gilt: Platz vor Preis.